Dragon of Transylvania - Vita


Manfred Michael Seiler alias "Dragon of Transylvania"

Geburtsdaten: 16.01.1961 in Mediasch/ Siebenbürgen, Rumänien

Aachenerstrasse 643   50226 Frechen (Königsdorf)
Telefon: +49 (0) 2234 - 967175
Mobil: +49 (0) 175 - 8834822


 

Beruflicher Werdegang  1974-2015

  • Freiberuflicher Musiker, Komponist und Kampfkunstmeister
     
  • Gemeinnützige Arbeit als Trainer beim ESSC e.V.
     
  • Selbstverteidigung: Kindergruppen, Antiaggressions – Training für Jugendliche,
    Konzentrationstraining

     
  • Begründer des Musiktheaters „Dragonsworld“, Amateurtheater
     
  • Mitglied in der TheaterKonferenz e.V. Rhein Erft
     
  • Begründer der „Weltraum-Musik“. Pressezitat: "….der erste Mensch in der
    Geschichte, dessen Komposition als Motivation für Astronauten ins Weltall
    ‚gebeamt’ wurde."
    (Thomas Reiter, ISS 2006)

     
  • Privater Musikunterricht in den Fächern: Klavier, Gitarre und Gesang
     
  • Musikproduktionen und viele erfolgreiche Benefiz-Konzerte für Kinder und
    Umwelt im In- und Ausland

     
  • Seit 2010 Cheftrainer der Internationalen Schule der Vereinten Nationen, Bonn.
    Dozent für Lebensberatung und Gesundheitsmanagement (Energietherapie,
    Antiaggressionstraining) Tertia, Gfa, IB (Frechen, Bergheim, Brühl)

     
  • 2012-2015: Die Stimme von RTL bei „Let’s Dance“
    (8 von insgesamt 12 Sendungen)  

 

Ausbildung

  • 1974-1985 Freischaffender Künstler mit Diplom „Atestat“ für außergewöhnliche
    Leistungen in TV und Medien

     
  • 1976-1980 Diplom Musiker – Instrumentalist und Chorleiter
     
  • 1968-1980 Gymnasium Hermannstadt/Siebenbürgen/Rumänien, Abschluss mit Abitur
     
  • 1990-1994 Sprachenstudium an der Fachhochschule Köln Englisch/Spanisch
     
  • Sprachen: Deutsch, Letzeburgisch, Englisch, Rumänisch, Spanisch, Italienisch, Französisch

 

Erfolge und Auszeichnungen

  • Erste Rockband und Konzerte mit 12 Jahren (Vertreter im Ausland)
     
  • Mit 16 Jahren bereits 12 Fernsehauftritte und 2 Tourneen mit Superstars, inklusiv in
    Stadien und Sporthallen

     
  • Live-Übertragung einer Musikkomposition durch die ESA in die Weltraumstation ISS mit
    rund 60 Mediensendern Europas

     
  • Eigene TV-Shows auf der „RTL – PopKom“ – Bühne (jährlich, 3 Jahre lang)
     
  • TV –Sendungen u.a. bei „Linda de Mol“, „Samstag Nacht“, WDR, NDR, ORF …
     
  • Rockoper „Rose of Europe“ mit den besten Empfehlungen der Kulturabteilungen von
    drei europäischen Regierungen: Deutschland, Rumänien und Luxemburg

     
  • CD „Kinderzeit – Dein Stern“ finanzierte 43 Augenoperationen für blinde Kinder bei der
    mitorganisierten Weihnachts-Gala in Düsseldorf

     
  • „Special Award Distinction“ der drei Präsidenten (USA, England und Malta) der Malta Bienale,
    mit 173 Ländern die wohl größte Kunstausstellung der Welt.

     
  • 2009 und 2010 insgesamt 11 große TV-Sendungen in seiner alten Heimat Siebenbürgen
    und in großen Unterhaltungs- und Talk-Shows im rumänischen TV

     
  • Eingetragen als bedeutende Persönlichkeit Siebenbürgens in Museum und Bibliothek im
    Schloß Horneck

     
  • Zahlreiche Veröffentlichungen von Musik – CDs und Hörbuch
     
  • Seit 2011 Trainer an der Internationalen Schule der Vereinten Nationen Bonn
     
  • 2012 Die Stimme von RTL bei und zur Sendung „Let’s Dance“ (ab 14. März jeden
    Mittwoch in 5 Sendungen vertreten)

     
  • Seit 2010-2013  Dozent für Gesundheitsfragen in Bundesagenturen (Frechen,
    Erftstadt, Bergheim, Brühl)

     
  • 2013 Die Stimme von RTL bei und zur Sendung „Let’s Dance“
     
  • 2000-2013  Kampfkunst Zentren in Königsdorf, Köln, Bonn, Bedburg
     
  • 2014 Die Stimme von RTL bei und zur Sendung „Let’s Dance“
     
  • 2015 Die Stimme von RTL bei und zur Sendung „Let’s Dance

 

 

Ein etwas anderes Leben…
von Stefanie Schmidt, Kölner Stadtanzeiger, 20. Februar 2009


Rockpoet, Kampfkünstler, Drache

 

 "Dragon" Manfred-Michael Seiler in Kampfpose vor seinem Klavier in der Königsdorfer Dragonsworld. (Bild: Schmidt)


Manfred-Michael Seiler gibt Musikunterricht, lehrt Selbstverteidigung und organisiert Ausstellungen. Der Siebenbürgen-Sachse lebt in Königsdorf und schaut auf ein dramatisches Leben zurück.

 

Frechen-Königsdorf - Alles, was er heute kann und tut, hat er seiner dramatischen Vergangenheit zu verdanken. Davon ist Dragon überzeugt.

In seiner "Dragonsworld" in Frechen-Königsdorf sitzt der Mann, der sich Dragon (Drache) nennt und in dessen Pass der Name Manfred-Michael Seiler steht, zwischen Buddhas, Engeln und Statuen des hinduistischen

Shiva. Ähnlich vielfältig wie sein Interesse für verschiedene Religionen und Kulturen ist das Angebot in der "Drachenwelt". Auf einer Bühne stehen ein Klavier und diverse andere Instrumente. Um die Bühne herum liegen Judomatten.

 

Dragon gibt Musikunterricht, veranstaltet eigene Popkonzerte, nimmt CDs auf, lehrt Karate, organisiert Kunstausstellungen, beschäftigt sich mit Gehirnforschung und der chinesischen Philosophie des Taoismus.

   Er hat zunächst Musik studiert und später noch Englisch und Spanisch, nennt sich Rock-Poet und Selbstverteidigungskünstler.

Ziemlich viel für ein einziges Leben. "Mit Disziplin geht das", sagt Seiler. "Und die habe ich in meinem Leben gelernt."

Manfred-Michael Seiler ist Siebenbürgen-Sachse, er stammt von der deutschen Bevölkerungsgruppe im heute rumänischen Siebenbürgen ab - auch als Transsilvanien bekannt. Die Geschichte, die Seiler von seiner Jugend erzählt, klingt wie aus einem dramatischen Roman. In seiner Schulzeit im kommunistischen Rumänien der 70er Jahre, unter der Führung von Nicolae Ceausescu, ist er zum "Vorzeige-Deutschen"

ausgewählt worden.

 

Gefängnis und Todesstrafe


"Ich sollte die deutsche Kultur in Rumänien öffentlich vertreten", erzählt Seiler. "Mit zwölf Jahren zog ich mit meiner Rockband durch das Land, hatte in einem Jahr 17 Fernsehshows und war weithin bekannt." Mit 18 Jahren zeigt sich dann die Kehrseite des Erfolgs eines Künstlers in einer Diktatur. "Vom Innenministerium wurde mir angeboten, Spionage im

Westen zu betreiben. Der Staat hätte mich als Star produziert, viel Geld in meine Karriere investiert und mich durch Westeuropa geschickt, wo ich die Regierungen bespitzeln sollte."

   Aber Seiler lehnt ab. "Ich wollte meine Kunst nicht instrumentalisieren lassen." Das Ministerium fragt noch zweimal bei ihm an, ohne Erfolg. "Danach stand ich auf der Schwarzen Liste", erzählt Seiler. Ein Flucht-versuch aus Rumänien misslingt, weil er von seinem besten Freund verraten wird. Seiler erzählt weiter, dass er zu dreieinhalb Jahren

Gefängnis verurteilt wurde, sogar die Todesstrafe habe ihm gedroht.

   Der Unterstützung rumänischer und internationaler Medien und seinem eigenen Kampfgeist habe er es zu verdanken gehabt, dass er letztendlich doch entkam - und 1985 in Köln landete. "Ich habe in dieser Zeit gelernt, Situationen blitzschnell zu erkennen und Menschen zu durchschauen. Sonst hätte ich damals nicht überlebt", berichtet Seiler von der Zeit der Gefangenschaft.

   Sicher fühlt er sich aber auch in Köln nicht, befürchtet, dass regime- treue Rumänen es auf ihn abgesehen haben könnten. Deswegen lernt Seiler Selbstverteidigung und schließt sich einem Aikido-Verein an. Dabei geht es ihm nie darum, Menschen anzugreifen. Das lehrt er heute auch seine Schüler.

Dragons Motto ist: "Wir wollen unsere spirituellen Errungenschaften gegen diejenigen verteidigen, die sie uns aus niedrigen Beweggründen nicht gönnen." Dabei geht es nicht nur um körperliche Angriffe. Es geht um Selbstvertrauen und darum, zu den Dingen zu stehen, die einem wichtig sind. "Alle meine Schüler sind seit dem Selbstverteidigungs- training auch in der Schule deutlich besser geworden", erzählt Dragon. Doch trotz der vielseitigen Beschäftigungen ist Dragons Lebensmittel- punkt immer die Musik geblieben. Um die 80 Titel hat er aufgenommen, einer davon schafft sogar den weiten Weg in den Weltraum. Jahrelang ist Dragon für die musikalische Leitung von Kulturevents der europä- ischen Raumfahrtbehörde Esa verantwortlich, auf einer solchen Veranstaltung lernt er auch den deutschen Astronauten Thomas Reiter kennen.

   Als dieser 2006 in den Weltraum startet, geht Dragon ins Tonstudio. Das Lied "Beyond the blue of the sky" (Hinter dem Blau des Himmels) komponiert der Musiker speziell für Reiter und schickt den Titel mit Unterstützung der Esa als MP3-Datei zur Weltraumstation ISS.

Damit ist der Song die erste Musik, die je von der Erde in den Weltraum gebracht wurde.

 

Er hat in seinem Leben vieles gemacht - heute tut Dragon nach eigenen Angaben nur noch, was ihm wirklich Spaß macht. Neben Musikunterricht an Klavier, Gitarre und im Gesang und Selbstverteidigung für alle Altersgruppen will er sich nun vor allem auch der Kunst widmen.

Dazu sollen wechselnde Ausstellungen in seiner Dragonsworld gehören sowie sein neuestes Projekt: das selbst konzipierte Musiktheater "The Human Superstar", bei dem jeder mitmachen kann.

 

Bleibt nur noch eine Frage: Wie kommt Seiler zu dem Namen Dragon?

"Irgendwann fuhr ich durch meine Heimat und überlegte mir, dass Manfred-Michael kein besonders cooler Name für einen Künstler ist", erzählt Dragon. "Da formten sich am Himmel Wolken zu einem Feuer speienden Drachen. Und mir kam der Name Dragon in den Sinn."

   Damit aber nicht genug. Nur wenige Tage später schreibt eine Zeitung einen Artikel über Seiler mit dem Titel: „Dragon of Transylvania“ – ohne von seiner neuen Namensfindung zu wissen.

„Das muss ein Zeichnen gewesen sein, dass Dragon der richtige Name für mich ist“.